„Die Kunst wird immer mehr die Bestimmung des Menschen sein“

Johannes Stüttgen

 

Seit 20 Jahren bin ich bemüht, das was ich selber an Fähigkeitsbildung bewusst erlebt habe, in meinen Bildern und in meinen Kursen weiterzugeben.

Nach einem mehr oder weniger ganz normalen Leben in dem ich in verschiedenen Institutionen gearbeitet habe, kam ich mit 31 1/2 Jahren in eine Sinnkrise und begab mich auf die Suche nach Neuem.. Eine Reise nach Rajasthan und Katmandu hat eine totale Umwendung in meinem Leben bewirkt. Dass Spirituelles in das Alltagsleben ganz natürlich einfliesst, habe ich dort erlebt. Ich entschloss mich nach dieser Reise Mineralogie zu studieren und habe mich intensiv mit Gemmologie beschäftigt. In Idar-Oberstein, einer Hochburg für Gemmologie, kam mir ein Buch in die Hände: „die Apokalypse – eine okkulte Mineralogie“ von Friedrich Benesch. Das war für mich ein Schlüsselmoment. Ich habe mich in den folgenden drei Jahren intensiv und im Alleingang mit der anthroposophischen Christologie  und einigen Grundbüchern von Rudolf Steiner beschäftigt. Mein Wunsch nach einer künstlerischen Tätigkeit wurde immer tiefer. Es folgten 7 Jahre Studium in Dornach: Sozialästhetik, Malerei und Lehrerseminar, welche ich 1998 abgeschlossen habe. Seit über 20 Jahren arbeite ich als freischaffende Künstlerin in Deutschland und in der Schweiz.

 

2017 kam ich mit der Theorie U in Berührung. Die Grundkräfte des Menschen in Denken, Fühlen und Wollen oder Kopf, Herz und Hand sind in meiner Arbeit in vielerlei Hinsicht ein zentrales Thema, welches ich immer wieder bearbeite. Diese finden sich als Kern von Theorie U wieder. Bei der Theorie U geht es darum Werkzeuge für das soziale Miteinander zu entwickeln. Dies kommt meinem Denken, Fühlen und Handeln als Malerin sehr entgegen. Was kann Kunst beitragen, um die Welt in der wir leben wollen, mitzugestalten. Sei es durch Klärung unserer Verhältnisse zur Natur, zu unseren Mitmenschen oder zu uns selbst? Entstehende Erkenntnisse fliessen nun in meine Arbeit mit ein. Mein Fokus richtet sich auf Bildung von neuen Fähigkeiten und dem Erleichtern von Veränderung, welche für uns und für die Umwelt in der wir leben wollen von entscheidender Bedeutung sind.

 

Kurse wenden sich an Menschen
– die im Rahmen einer Gruppe – mit individueller Begleitung, einen künstlerischen Prozess eingehen möchten
– die nach künstlerischem Ausdruck für ihre Empfindungen und Fragestellungen suchen
– die in einem fortlaufenden Prozess ihre eigene Schöpferkraft finden und vertiefen möchten
– die sich mit Themen des sozialen Zusammenseins beschäftigen und diese auch künstlerisch erkunden wollen
– die Veränderungsprozesse für sich und die Umwelt anstreben und erproben wollen.